Juni der Monat wo der Gemahlin des Jupiters, der obersten römschen Göttin und Göttermutter Juno, verdankt er seinen Namen.
Der deutsche Name ,Brachmonat", auch ,,Brachet" oder ,,Brachot", deutet darauf, daß in diesem Monat die im System der Dreifelderwirtschaft jeweilts brachgelegenen Felder ,,besömmert", das heißt mit Brachfrüchten (Hackfrüchte, Futterpflanzen) erneut bebaut wurden. Darüberhinaus war auch der der Name ,,Lindling" (lind - mild) als deutscher Name des Monats gebräuchlich.

Der Juni ist nicht so unschuldig wie er sich ansieht.

Wie sollte er aber möglichst sein, der Juni? Wie nachstehende Regeln zeigen, wird sowohl ein kühler und trockener, als auch ein feuchter und warmer Juni gute Ernteaussichten nicht verbauen, wobei allerdings der Winzer ersteres bevorzugt:

In Brachmonat kühl und trocken, da gibt`s was in die Milch zu brocken.

Juni feucht und warm, macht den Bauer nicht arm.

Juniregen ist Gottessegen; Sonnenschein daneben, kann Bauer und Städter leben.

Trocken und warm, macht den Wein nicht arm.

Juni trocken mehr als naß, füllt mit gutem Wein das Faß.

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In besonderem Maße werden Gewitter geschätzt. Verbindet sich doch mit ihrem Auftreten sowohl Wärme, als auch Wachstums fördernder Regeln:

Im Juni ein Gewitterschauer, macht das Herz gar froh dem Bauer.

Viel Donner im Juni bringt ein fruchtbares Jahr.

Donnert`s im Juni, so gerät das Korn wohl.

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