September im altrömischen Kalender war dieser Monat der siebente des Jahres, was die Herkunft seines Names erklärt.
Neben dem deutschen Namen ,,Scheiding", der auf den scheidenden Sommer Bezug nimmt, steht analog der von Karl dem Großen eingeführte Name ,,Herbstmonat".

Der September ist der Mai des Herbstes.

Was Juli und August am Wein nicht vermocht, das wird vom September nicht gar gekocht.

Es heißt also, sich mit den Ergebnissen des Erntejahres abzufinden und alles Gewachsene verlustlos zu bergen.
Eigentümlicherweise finden wir das Jahr über nur sehr wenige Bauernregeln, die auf Gedeih oder Verderb der in unseren Landen als Volksnahrungsmittel so bedeutsamen Kartoffel Bezug nehmen. Das hat zweifellos seine Ursache darin, daß die meisten dieser Regeln zu Zeiten entstanden, da die Kartoffel noch nicht zu den landwirtschaftlichen Kulturpflanzen zählte. Doch im September erhalten wir zwei Hinweise:

Wenn die Ebereschen viel Früchte tragen, sind die Kartoffeln auch gut geraten.

Viel Korn - wenig Kartoffeln.

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11.September.12.September.13.September.14.September.15.September.16.September.17.September.18.September.19.September.20.September.
21.September.22.September.23.September.24.September.25.September.26.September.27.September.28.September.29.September.30.September.

Natürlich wird der nun näher rückenden Weinernte noch große und berechtigte Aufmerksamkeit gewidmet.

Septemberregen, dem Bauer gelegen; dem Weinberg Gift, auf den er trifft.

Regnet es viel in Hopfen und Trauben, wird es Bier und Wein berauben.

Ein Herbst, der warm und klar, ist gut für`s nächste Jahr.

Septemberregen kommt der Saat gelegen.

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