Vielseitig, einmalig und reizvoll geben sich die Landschaften in der Lausitz. Weite neu entstehende Seengebiete, Fließe und Kanäle, romantische Flusslandschaften, Heide- und Teichgebiete, ausgedehnte Wälder und bizarre Felsformationen prägen die Region.
Über 5000 km gut markierte und ausgebaute Wanderwege erwarten den Wanderfreund in unserer Ferienregion.
Ob in den bewaldeten Bergen der Nieder- oder Oberlausitz ( im Schlesienland), die nahtlos in die romantische Bergwelt des Zittauer Gebirges übergehen, in der idyllischen Heide- und Teichlandschaft oder den sanften Bergen Westlausitz, überall finden Sie Sehens- und Entdeckenswertes, gemütliche Gasthäuser und freundliche Menschen.

Heimat der Sorben
Die 1000-jährige Stadt Bautzen ist das kulturelle Zentrum der Sorben, eines westslawischen Volkes in der Lausitz. Ebenfalls in Bautzen hat die Domowina als Interessenvertreterin des sorbischen Volkes ihren Sitz. Sprache und Kultur der ca. 60.000 Sorben in der Lausitz blieben bis heute erhalten. Davon zeugen nicht zuletzt die zweisprachigen Ortsschilder in unserer Region, auf denen neben dem deutschen auch der sorbische Ortsname steht. Auch heute noch werden die Bräuche und Traditionen der Sorben in der Lausitz gepflegt.
Alle zwei Jahre laden sich sorbische Tanz- und Folkloregruppen der Region 10 Ensembles aus aller Welt mit Künstlern aus Volksgruppen und Minderheiten zum "Internationalen Folklorefestival Lausitz" ein. Im Sommer 2011 fand dieses Festival mit Musik, Tanz und Gesang bereits zum neunten Mal statt.
Die erfolgreiche Projektbearbeitung basiert auf der guten Zusammenarbeit der Mitgliedsorte der Touristischen Gebietsgemeinschaft "Heide und Teiche im Bautzener Land e.V." mit den Leistungsträgern des Gebietes, dem Landratsamt Bautzen und den sorbischen Institutionen und Einrichtungen. Der Radweg „Sorbische Impressionen" führt durch das traditionelle Siedlungsgebiet der Sorben, eines slawischen Volkes, das seit dem 6. Jahrhundert hier lebt und seine Sprache und Kultur bis heute bewahrt hat. Augenfälligstes Zeichen des Miteinanders von Deutschen und Sorben sind die zweisprachigen Orts- und Straßenschilder.
Die ausgeschilderte Radtour bietet die Möglichkeit, sich mit der sorbischen Kultur in der Oberlausitz bekannt zu machen. Museen und Heimatstuben geben ein authentisches Bild vom Leben früherer Generationen und vermitteln Interessantes zu Traditionen, Bräuchen und Trachten. Außerdem gewährt manch Handwerker gern Einblick in seine Arbeit und Denkmäler verweisen auf sorbische Persönlichkeiten.
Zu vielen dieser Anlässe tragen Mädchen und Frauen ihre festlichste Tracht.
Traditionell wird das Festival in Bautzen mit einem Festumzug der Teilnehmer eröffnet. Am Wochenende gibt es dann Musik, Tanz und ländliche Weisen zum Mitmachen sowie regionale und internationale kulinarische Spezialitäten und traditionelle Handwerkermärkte im Dorf und auf festlich geschmückten sorbischen Bauernhöfen in Crostwitz, einer katholisch geprägten Gemeinde bei Panschwitz-Kuckau, in der fast ausschließlich sorbisch gesprochen wird. Dort haben wir uns unter das Volk gemischt und gemeinsam mit Hunderten weiteren Besuchern auf einem der sorbischen Höfe bis tief in die Nacht.

Die Osterreiterprozession (Das Osterreiten)

Die Vogelhochzeit



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