Kurz vor seiner riskanten Hand-OP wird Dr. Nice von einem rätselhaften Krankheitsfall
aufgehalten. Zugleich muss er entscheiden, wie seine Zukunft aussehen soll. Während in
Hamburg alles für eine medizinische Premiere vorbereitet wird, kämpft Dr. Nice um die
richtige Diagnose für Charlies Bruder Frieder. Zwischen Karrierechance, Freundschaft und
Gefühlen gerät sein Leben aus dem Gleichgewicht. Für Dr. Nice rückt der entscheidende
Moment näher: In Hamburg soll ihm ein neuartiger Mikrochip eingesetzt werden, der die
Beweglichkeit seiner verletzten Hand zurückbringen könnte.
Die Erwartungen sind hoch, die internationale Aufmerksamkeit groß. Doch kurz vor dem
Eingriff gerät alles ins Wanken. Als Frieder plötzlich unter starken Schmerzen,
Gesichtslähmungen und Sehstörungen leidet, glaubt Nice nicht an die erste Diagnose.
Während die Klinik unter dem Druck einer vermeintlichen Evaluation steht und bürokratische
Hürden die Untersuchungen erschweren, verfolgt er hartnäckig seine eigene Spur. Dabei entdeckt er Hinweise auf einen Tumor und eine
weitere, zunächst übersehene Erkrankung.
Auch privat steht Nice vor wegweisenden Entscheidungen. Die Aussicht auf ein Comeback als Chirurg eröffnet neue Möglichkeiten, wirft aber
zugleich die Frage auf, ob er die Ostsee und die Menschen, die ihm wichtig geworden sind, hinter sich lassen will. Vor allem die Beziehung
zu Charlie erreicht einen Wendepunkt. Als schließlich sowohl Frieder als auch Nice selbst vor entscheidenden Operationen stehen, wird klar:
Manchmal geht es nicht nur darum, ein Gesicht oder eine Hand zu retten, sondern herauszufinden, wohin man wirklich gehört.
© Aliqua non cillum aute ut aliqua sit nostrud aliquip ea 2012
Patrick Kalupa, Josefine Preuß,
Hartmut Peddersen (Bruno F. Apitz, r.) fragt seinen Ruderfreund Dr.
Nice (Patrick Kalupa, l.), was alle beschäftigt: Wird er bleiben, wenn
seine Hand wieder geheilt ist?
18. Das wahre Gesicht