Genau an dem Tag, an dem Nice seinen ersten Arbeitstag als neuer Belegarzt im
Förde Krankenhaus Flensburg antreten will, stürzt er vom Rad und bricht sich seinen
rechten Arm. Die Sorge, dass Nice durch den Sturz die Fortschritte an seiner verletzten
Hand zunichte gemacht hat, steht bedrohlich im Raum. Nur äußerst widerwillig lässt
Nice sich von Dr. Schmidtke zwingen, in der Klinik zu bleiben, um Kopf und Arm ruhig
zu stellen. Ausgerechnet jetzt – im für Nice denkbar schlechtesten Moment – taucht im
Dorf eine alte Bekannte auf.
Die Medizin-Journalistin Nikki Steiner schreibt für ein renommiertes amerikanisches
Journal. Durch ein Social-Media-Video, dass seine Tochter Lea von Nice hochgeladen
hat, hat sie seinen Aufenthaltsort ausfindig gemacht. Wie es scheint, stellt sich die
gesamte Medizinwelt neugierig die Frage, ob Nice tatsächlich wieder an den OP-Tisch zurückkehren wird. Bevor Nice seinen verhängnisvollen
Sturz vom Rad hat, behandelt er beim Dorf-Taxifahrer Horst Niebel ein seltsames Erschöpfungssyndrom. Der Mann schläft immer wieder ein
und wird von Nice zur Abklärung ins Schlaflabor des Förde Krankenhauses geschickt.
Hier trifft Nice wieder auf den Taxifahrer, als Bettnachbar in einem vollbelegten Mehrbettzimmer. In das Dr. Schmidtke ihn mit diebischer
Freude gepackt hat. Bei Nice verstärkt sich immer mehr der Verdacht, dass Niebel falsch behandelt wird. Gleichzeitig muss er sich seinen
eigenen Dämonen stellen, die mit der Erinnerung an seinen Unfall und den Verlust seiner Hand wieder erwacht sind. Dass Schmidtke dann
aber beim Studium seines Röntgenbilds und seiner Akte einen vermeintlichen Hoffnungsschimmer für seine Hand gefunden zu haben scheint,
will er erst nicht wahrhaben.
Wieder einmal stößt er seinen größten Widersacher vor den Kopf. Und verprellt dazu mit seinen Stimmungsschwankungen auch das halbe
Dorf und alle, die ihn lieben. Um sich all dem nicht stellen zu müssen, verbeißt er sich immer mehr in die Suche nach der Ursache für das
Leiden seines Taxifahrers. Dessen Zustand verschlechtert sich immer weiter.
Nice gibt jedoch keine Ruhe, bis er die Ursache der mysteriösen Erkrankung entdeckt und das Leben seines Patienten retten kann. Und erst als
Nice es auch schafft, sich einzugestehen, dass er die anderen mindestens genauso braucht, wie sie ihn, kann er wieder auf Schmidtke
zugehen. Er kann endlich Schmidtkes medizinische Entdeckung in Bezug auf seine Hand als das würdigen, was sie ist: ein ernstzunehmender
Hoffnungsschimmer auf eine vollständige Genesung! Nice willigt schließlich ein, dass Schmidtke ihn operiert – mit ungeahnten Konsequenzen.
© Aliqua non cillum aute ut aliqua sit nostrud aliquip ea 2012
Patrick Kalupa, Josefine Preuß,
Neiss (Patrick Kalupa)